...ja nun mal zur Musik. Wie ihr sicher schon mitbekommen habt hebt sich der SFOB-Stil etwas ab von den, ich sag mal vorsichtig „“normalen Speedcore oder Gabba.Vorab muss man dazu sagen das die SFOB auch keine direkten DJ´s sind die an Plattentellern stehen wie man es so kennt. Ich mache es direkter und mixe nichts von anderen oder selbstgemachten Tracks.Bei der SFOB ist sozusagen alles LIVE, echt eingespielt und produziert.Wenn ich auftreten würden dann in einem Meer von Keyboards, mehreren PC´s und keinen Platten.
Jeder der Tracks wurde mühevoll im Studio eingespielt und manchmal übr mehrer Tage gemastert. Besonders schwer ist es z.B. bei der Speedcore Symphonia. Es ist eine Zusammenarbeit mit einem echten Orchester was ziemlich viel Präzision,Gefühl und viel viel Arbeit braucht. Daher will ich immer etwas mehr ausgefallenes machen denn ich glaube es hat noch niemand probiert mit einem Klassischen Orchester Speedcore/Gabba zu machen. Ich weiß auch das viele den Stil den ich eingeschlagen habe nicht mögen aber andere wiederum es sehr unterstützen bzw. begrüßen. Um mal Klartext zu reden eine Musikrichtung zu machen die mit Live eingespielten Instrumenten natürlich auch viel Elektronik zu tun hat und dann noch mit solcher Schnelligkeit ist wirklich unheimlich schwer und manchmal zum ausrasten weil es nicht klappen will. Es trotzdem in manchen der Tracks zusammen zu fassen und zu schaffen einen eigenständigen Stil zu entwickeln und am Ende rauszuhören das es die SFOB ist, ist mein einfaches Ziel. Ich der Schluppi mag z.B. überhaupt nicht stupide Drum an Drum zu hängen mit Effekten voll zu knallen und dann erwarten das am Ende einfach etwas hämmerndes dabei rauskommt. Genauso wenig mag ich es abzudriften in Splittercore was schon kaum noch hörbar ist.Trotzdem höre ich es ab und zu sehr gern.
Der Stileinfluss der Klassik ist sehr weit vertreten bei mir. Es ist schön Melancholie, Trauer,Hass aber auch friedvoll Party machen in Speedcore/Gabba auszudrücken. Allerdings soll es auch kein Happy-Hardcore Scheiss werden...pfui! Nein, ich z.B. bin der Meinung Gabba/Speedcore so wie die meissten der Szene kunstvoll darzustellen, strukturierte Erkennungsmerkmale und trotzdem die Gewisse Härte die diese Stilrichtung einfach brauch. Es muss ballern und trotzdem das Gefühl vermitteln das dort viele Ideen und Arbeit hinterstecken. Die Studioarbeit ist nächteraubend...Musik liebt man und hasst sie zugleich weil das was einem am Vorabend gefällt am nächsten Morgen wieder in den Müll landen kann. Ich denke das ist in jeder Musikrichtung so. Ich beschränken mich bei der Mucke in den Richtungen der Klassik, New-Age, vieleicht auch mal Rock/Metal aber kein Rap, HipHop oder ähnliches obwohl es damit auch sehr geile Mixes gibt. Außerdem verzichte ich bewusst auf Englisch in den Songs. Es gibt einfach zu viel davon und wird langweilig. Holland machts in seiner Sprache, Italien auch und warum dann nicht auch Deutschland?! Gut Speedcore auf Schnellkern oder Schnellcore?? umzutaufen ist Schwachsinn, aber dauernd englische Samples einzubasteln ist einfach zu viel und hat nichts neues.
Zum Abschluss möchte ich noch sagen das ich natürlich hoffe weiter mit vielen anderen der Szene mal zusammen zu arbeiten zu dürfen, und unsere "Fans" weiter mit unterstützen und treu bleiben und andere sich meinen Stil gern mal reinziehen möchten. Falls ihr irgendwelche Fragen habt könnt ihr mir gern unter SpeedcoreFrontOstBerlin@gmx.de schreiben.Wäre mal sehr interessiert mit einem DJ Live aufzutreten und Live-Synths mit guten Mixes zu kombinieren,wär darauf zurückkommen möchte soll mich einfach anschreiben ;) Auf denn,


Hakke Hakke
Schluppi